Hahnenhäuser Schnarrtanne
1639 kam es zum Überfall durch die Schweden am heutigen Hahnenhaus. Der Hahn auf der Scheune erinnert noch heute an diese Begebenheit.
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1632, nachdem Gustav Adolf von Schweden den Tod auf dem Schlachtfeld gefunden hatte, löste sich sein Heer in einzelne Gruppen auf, die plündernd durch die deutschen Lande zogen. 1639 kam eine schwedische Abteilung aus Richtung Schneeberg. Ihr Weg nach Plauen führte sie über Schnarrtanne. Die Einwohner hatten ihre Häuser verlassen und mit ihrer ganzen Habe Schutz im Talgrund zwischen Schnarrtanne und Wernesgrün gesucht. Hier lag, versteckt in einem fast undurchdringlichen Fichtendickich, ein einzelnes Gehöft, der Meierhof, das heutige Hahnenhaus. Die Frauen und Kinder des Ortes sowie einige Flüchtlinge aus anderen Dörfern fanden sich hier ein. Haustiere hatte man, da sie das Versteck verraten könnten, vorsichtshalber zurückgelassen. Eine Frau konnte sich aber nicht von ihrem Federvieh trennen. Am Morgen des 15. Mai 1639 kamen die Schweden gezogen und fanden alle Häuser des Ortes…
Die Hahnenhäuser sind jederzeit frei zugänglich.