Gut Neumark
Das Rittergut Neumark hat sich wieder zu einem Kleinod im Vogtland entwickelt.
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Das nordöstlich von Reichenbach gelegene Neumark ist alt. Heinrich II. Reuß von Plauen (1306-1350) hatte während seiner Vormundschaft (1324-1329) über Markgraf Friedrich “den Ernsthaften” von Meißen die Befestigung Neumarks vorangetrieben hatte. Seit der Mitte des 14. Jahrhunderts treffen wir Angehörige einer Familie de novo foro in Zeugenreihen der Vögte von Weida. Die Neumarker blieben, wie es scheint, den Vögten auch über den Vogtländischen Krieg hinaus treu. Zum castrum dürfte früh schon ein Gut gehört haben. Die Burg ging im Vogtländischen Krieg unter und wurde nach 1355 nicht wieder aufgebaut. 1478 kaufte der mächtige Zwickauer Handelsherr Martin von Römer Burg, Gut und Ort Neumark. Ausweislich einer zerstörten Inschrift auf einem Wappenrelief (1479) gehen die Gebäude der vierflügligen Anlage auf diesen ersten Römer vor Ort zurück. Zerstört im Dreißgjährigen Krieg, wurde das…
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