Pumptrack-Parcours in Eckersbach
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Von zwei stillen Stunden im Wald bis zum ganzen Wochenende in der Stadt: Alle Ziele sind übersichtlich eingeordnet und direkt mit ihren weiterführenden Informationen verbunden. Besondere Blickwinkel-Empfehlungen erkennst du auf einen Blick.
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Sehenswertes
Fast täglich können Groß und Klein im Puppentheater Sterntaler Puppenspiel erleben – ob bekanntes Märchen oder andere spannende Geschichten.
Das Leipziger Puppentheater Sterntaler ist eine gemeinsame Spielstätte mehrerer Leipziger Puppen- und Figurenspieler. Hier können Sie alles erleben, was Puppentheater zu bieten hat: Handpuppen, Marionetten, Schattenfiguren und vieles mehr. Die persönliche Beziehungen zwischen Publikum und Akteuren steht dabei an erster Stelle. Ein Erlebnis für die ganze Familie, Schulklassen, Kindergartengruppen und Erwachsene. Für diese gibt es auch Abendvorstellungen, denn Puppenspiel ist nicht nur etwas für Kinder.
Puppentheater Aufführungen von Donnerstag bis Sonntag zu verschiedenen Spielzeiten. Bitte Informieren Sie sich im Voraus auf der Seite des Puppentheaters über den aktuellen Spielplan. Das Theater öffnet 30 Minuten vor Spielbeginn.
Sehenswertes
Das Puppentheater ist ein außergewöhnliches Theater für eine außergewöhnliche Stadt: bunt, gemütlich, offen - mit viel Platz für kleine Helden und große Kunst.
Das Puppentheater Zwickau ist ein außergewöhnliches Theater für eine außergewöhnlichen Stadt: bunt, frech, offen, gemütlich und manchmal ein bisschen verrückt… aber auf jeden Fall mit viel Platz für alle, die sich mit der Puppenspielkunst begeistern lassen. Als Theater möchten sie das Leben schöner gestalten und die Welt verändern. Vom normalen Spielrepertoire für alle Altersgruppen und Vorstellungen, bis hin zu Puppenspielkursen und Ferienangeboten gibt es hier jede Menge zu finden. Besuchen Sie den Herzensort für Zwickau und tauchen Sie, egal ob Groß oder Klein, gemeinsam ins Reich des Puppentheaters ein. Das Puppentheater befindet sich unmittelbar hinter dem Gewandhaus und verfügt über eine eigene Spielstätte. Mit viel Platz für kleine Helden und große Kunst auf kleiner Bühne. Besonderheit: 360° VIRTUAL PUPPETRY lässt Theater durch die VR-Brille in einer artificial world mit…
Anreise Von der A4 kommend, Abfahrt Zwickau/Meerane, fahren Sie auf der B93 Richtung Zwickau. Folgen Sie der Beschildung Richtung Zentrum. Von der A72 kommend nehmen Sie die Ausfahrt Zwickau-Ost Richtung Zwickau. Folgen Sie der Beschilderung Richtung Zentrum. Parken Parkhaus Centrum (24h geöffnet) -> direkt neben dem Puppentheater Im Stadtzentrum stehen Ihnen außerdem Kurzzeitparkflächen zur Verfügung sowie der Platz der Völkerfreundschaft am Rande der Innenstadt (Parkgebühr: 1,00 Euro/Tag, gilt NICHT für Kurzzeitparkflächen!). Öffentliche Verkehrsmittel Vom Zwickauer Hauptbahnhof fahren Sie mit der Buslinie 10 (Richtung Weißenborn) bis zum Neumarkt. Dort steigen Sie in die Straßenbahn Linie 3 (Richtung Neuplanitz) und fahren bis zur Haltestelle Zwickau Hauptmarkt. Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.vms.de/fahrplan/
Sehenswertes
Ab Herbst 2024: Entdecken Sie im Kraftwerk Mitte die Puppentheatersammlung Dresden - ein Kulturerbe voller Geschichte und Kreativität.
Die Puppentheatersammlung Dresden, ab Herbst 2024 im Kraftwerk Mitte, ist eine der größten ihrer Art weltweit. Sie umfasst Marionetten, Handpuppen und Bühnen aus der Kulturgeschichte vor allem Sachsens. Seit fast 70 Jahren wächst die von Otto Link begründete Sammlung und dokumentiert die Entwicklung des Puppentheaters vom 18. Jahrhundert bis heute. Ein Ort, der die Vergangenheit lebendig werden lässt und Besucher jeden Alters begeistert.
Die Puppentheatersammlung wird im Herbst 2024 im Kraftwerk Mitte Dresden eröffnet. Öffnungszeiten finden Sie dann hier: https://puppentheatersammlung.skd.museum/
Sehenswertes
Kunstwerk auf dem Gelände des ehemaligen Heizkraftwerk Nord Chemnitz, eins energie in sachsen
Wo Rauch war, ist jetzt Regenbogen: Der über 300 Meter hohe Schornstein des einstigen Heizkraftwerks Nord trägt seit 2013 einen Farbmantel von Daniel Buren – ikonisch gestreift, radikal reduziert, 100 % Kunst. Sieben Farben, sieben Ringe, sieben Mal Staunen – von Aquamarin bis Verkehrsgelb. Getrennt von monochromen Streifen, die wie ein stilles Selbstporträt Burens wirken. Seit 2017 leuchten die Farben auch nachts. Ein Leuchtturm des PURPLE PATH, geboren aus der Farbe „Signalviolett“, die der Namensgeberin in luftiger Höhe zuzwinkert. Industrieästhetik trifft Konzeptkunst. Chemnitz – einst Bühne der „Brücke“-Expressionisten – bleibt auch heute Reibefläche für Kreative. Wer hier herumschaut, sieht nicht nur Stadt, sondern Statement. Nicht nur Schornstein, sondern Skulptur. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom…
24h zugänglich
Sehenswertes
PURPLE PATH Kunstwerk auf dem Schillerplatz
Zwei stille, aufrechte Gestalten am Chemnitzer Schillerplatz: „Cora“ und „Mabel“. Beide Bronze, beide ursprünglich Terrakotta. Und beide typisch Göschel. Der 2022 verstorbene Künstler, lange ein unbequemer Geist der DDR-Kunstszene, ließ in Dresden Linie und Leib verschmelzen. Malerisch, plastisch, performativ. Sein Markenzeichen: ein Gewirr aus Linien, das Leben, Last und Leidenschaft zugleich meint. Kein Inhalt, kein Dogma. Nur der unermüdliche Versuch, dem Ausdruck eine Form zu geben. Und manchmal wächst daraus eben eine Figur. Hier gibt es mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg „PURPLE PATH“ begeistern. Der von Alexander Ochs kuratierte PURPLE PATH verbindet 38 Kommunen mit Chemnitz und präsentiert Werke internationaler und sächsischer Künstler. Erfahrt mehr unter: chemnitz2025.de/
24h geöffent
Sehenswertes
Kunstwerk am Traditionsweg der Hochschule Mittweida
„Cumulus“ heißt die Skulptur von Jeffrey James – benannt nach jenen Haufenwolken, die am Himmel schweben und sich ständig neu formen. Doch hier, an der Hochschule Mittweida, steht der sechs Tonnen schwere Guss wie ein Denkmal gegen das Vergessen. Die modulare Betonform symbolisiert mehr als nur technisches Können. Sie steht für ein weltoffenes Technikum, das sich selbst in finsteren Zeiten menschlich zeigte. 1939 half ein Zettel am Schwarzen Brett dem jüdischen Studenten Gerhard Neumann zur Flucht – aus Nazideutschland über China in die USA. Dort wurde er Luftfahrtpionier und General-Electrics-Vize. „Cumulus“ – eine Skulptur aus Winkel, Wille und Weitsicht. Stabil in der Gegenwart, geformt aus Geschichte. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg „PURPLE PATH“ begeistern. Der von…
Aktuelle Öffnungszeiten, Preise und Bedingungen bitte vor dem Besuch über die verlinkte Originalquelle prüfen.
Sehenswertes
Textile Skulptur zur kolonialen Pflanzenhistorie
Mit ihrem Kunstwerk „Delicious Monster“ bringt die franko-ägyptische Künstlerin Hoda Tawakol ein vielschichtiges Objekt nach Limbach-Oberfrohna – an einen Ort, der wie kaum ein anderer für textile Tradition steht. Die Arbeit besteht aus baumartigen Strukturen aus glasfaserverstärktem Kunststoff und stofflichen Elementen, die an Perücken, Wurzeln oder Masken erinnern. Im Zentrum: die Monstera deliciosa – eine tropische Pflanze, die in europäischen Wohnzimmern längst zur Deko-Ikone wurde. Tawakol erinnert an ihre koloniale Vergangenheit: Pflanzenjäger brachten sie einst aus Mittelamerika nach Europa. Ihre textile Skulptur entfaltet sich frei im Raum, mit schwarzen Blättern und wurzelartigen Formen in Rot und Violett, die wie Adern am Boden verlaufen. Am Standort Limbach-Oberfrohna wirkt die Skulptur doppelt: Sie spricht in ein Umfeld mit industrieller und textiler Vergangenheit. Durch…
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Sehenswertes
PURPLE PATH Kunstwerk am Muldeparadies/Nähe Paradiesbrücke
Eine Welle aus Schiefer am Zwickauer Muldeufer, silbrig schimmernd, tiefschwarz pointiert: „schlechte Laune“. So liest es sich, doch gemeint ist mehr. Die Künstlerin Jana Gunstheimer – in Zwickau geboren, in Jena lehrend – bringt mit dieser Skulptur nicht nur ein Handwerk, sondern auch ein Klischee zum Glänzen. In kunstvoller Dachdeckerarbeit gefertigt, erinnert die Installation an die Schieferkunst des Erzgebirges. Doch statt Fassadenschmuck gibt es Frakturschrift, statt Klöppelbrief ein Denkanstoß: Haben wir schlechte Laune? Oder wird sie uns nur angedichtet? Mit feiner Ironie und textilem Augenzwinkern übersetzt Gunstheimer erzgebirgische Handwerksästhetik in ein Statement: für kulturelle Tiefe, gegen platte Zuschreibungen. Ein Spruch wie ein Spiegel. Und manchmal, je nach Licht, auch ein Lächeln. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz…
24h geöffnet
Sehenswertes
Die weiß Skulptur in Hainichen erinnert an gestapeltes Papier und steht für einen scheinbar endlosen Prozess
Hainichen – wo einst Gellert dichtete und Keller das Holz zum Sprechen brachte, wächst heute eine weiße Bronzesäule gen Himmel. Stijn Anks „Endless Column“ steht zwischen Pfarrhaus und Papiervision – und trägt, ganz im Sinne der Aufklärung, schwer an Bedeutung. Die Skulptur des belgischen Künstlers wirkt wie ein aufgeschichteter Bücher- oder Zeitungsstapel. Eine stille Hommage an zwei Männer, die Worte bewegten und Papier revolutionierten: der eine mit Feder und Moral, der andere mit Faserstoff und mechanischem Genie. Wie viele Meter hoch wäre Gellerts Gesamtauflage? Wie viele Wolken könnte man mit Kellers Papierstapel kitzeln? Die Antworten bleiben poetisch offen – wie der PURPLE PATH selbst, auf dem diese Endlossäule Orientierung und Ausrufezeichen zugleich ist. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen…
24h geöffnet
PURPLE PATH Kunstwerk am Theaterplatz Chemnitz
Zum 100-jährigen Museumsjubiläum installierte Andreas Schmid (*1955, Stuttgart, Deutschland) 38 LED-Bündel hinter die Fenster des ehemaligen König-Albert-Museums. Mit 144 Reglern programmierte der Künstler 127 Szenen, die in zehnminütigen Zyklen wechseln und die Farben leuchtendes Orange, sanftes Türkis und kühles Blau umfassen. Seine Lichtpartituren verwandeln die Architektur in erlebbare Kunst und ehren die Malerei der Künstlergruppe Brücke, zu der unter anderen Karl Schmidt-Rottluff und Ernst Ludwig Kirchner gehörten. Hier gibt es mehr Informationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg „PURPLE PATH“ begeistern. Der von Alexander Ochs kuratierte PURPLE PATH verbindet 38 Kommunen mit Chemnitz und präsentiert Werke internationaler und sächsischer Künstler. Erfahrt mehr unter: chemnitz2025.de/
Anreise mit dem ÖPNV: mit der Bahn bis Haltestelle Theaterplatz
Sehenswertes
Kunstwerk am ehemaligen Friedhof im Gelände des SFZ Förderzentrum
Die beiden in Chemnitz lebenden und arbeitenden Künstler Gregor Torsten Kozik schufen mit ihrem Kunstwerk einen Ort des Gedenkens. Die leeren Sitzreihen auf dem Gelände des heutigen Rehabilitationszentrums für Blinde und Sehbehinderte erinnern an die NS Geschichte der früheren Landeserziehungsanstalt. Ab 1940 wurden fast 400 blinde und beeinträchtigte Menschen im Rahmen der NS-„Aktion T4“ deportiert und viele davon ermordet wurden. Insgesamt wurden mehr als 70.000 Menschen Opfer der Verbrechen der T4-Aktion. Das Werk steht für ihr gewaltsam ausgelöschtes Leben und gegen das Vergessen. Hier gibt es mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg „PURPLE PATH“ begeistern. Der von Alexander Ochs kuratierte PURPLE PATH verbindet 38 Kommunen mit Chemnitz und präsentiert Werke internationaler und sächsischer…
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Sehenswertes
Drei Skulpturen aus schwarzem Stahl, hochragend in einem Teich in Callenberg
Drei filigrane Figuren schweben über dem Anlagenteich von Callenberg. Ihre aus verdrehtem Armierungsstahl geformten Körper tragen eine lichtdurchlässige Gaze und wirken trotz des schweren Materials leicht und flüchtig. Die Skulpturen „Ghosts“ erinnern an Erinnerungen oder Gedanken, die aus der Tiefe auftauchen und Vergänglichkeit wie Vertrautheit verkörpern. Sosnowska verwandelt industrielle Werkstoffe in fragile Gebilde und reflektiert damit über das Erbe der Moderne, ihre Versprechen und ihr Scheitern. Das Werk verweist zugleich auf die Geschichte Callenbergs – den früheren Bergbau seltener Erze und die Tradition der Strumpfwirkerei. Hier gibt's mehr Infomationen. Erleben Sie die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und lassen Sie sich vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg "PURPLE PATH" begeistern. Der von Alexander Ochs kuratierte PURPLE PATH verbindet 38 Kommunen mit…
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Sehenswertes
Kunstwerk am Rathaus
Ein Würfel auf einer Kugel – was nicht sein kann, steht in Rochlitzer Porphyrtuff gegossen mitten in Wechselburg. Good Luck nennt Kris Martin seine Skulptur – und meint damit nicht nur die Balance dieser Form, sondern auch ein Stück Weltordnung. Wo Goethe einst mit der Agathé Tyché den Stein des guten Glücks platzierte – Kugel auf Würfel, Chaos gebändigt – stellt Martin das Konstrukt um: Würfel auf Kugel, Gesetze ins Wanken, Gewissheiten unter Spannung. Die Form wackelt, die Geschichte auch. Der Porphyr: tiefrot, mit Adern, wie aus Feuer geboren – ein Stein, der seit Jahrhunderten standhält. Der Würfel: perfekt. Die Kugel: unteilbar. Gemeinsam ein Kunstwerk, das mehr fragt als sagt. Und mit einem Augenzwinkern mahnt: Viel Glück. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg „PURPLE PATH“…
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Sehenswertes
PURPLE PATH Kunstwerk am Hegebach
Sie wirken wie überdimensionale Kronkorken. Doch Jan Kummers „Heimat Ensemble II“ ist mehr als Deko in XXL. Die runden Objekte erinnern an DIY-Basteleien aus DDR-Zeiten, an umfunktionierte Alltagsgegenstände, an kreative Mangelwirtschaft. Die Ähnlichkeit zur Mickey Mouse? Kein Zufall. Drei Kreise, ein globales Symbol. Kummer übersetzt das Pop-Ikonische in blecherne Zacken mit Normmaß. Farbig gefasst, zwischen Kunstfigur und Konsumkritik. Kummer, Mitgründer der Chemnitzer Kunstszene und Teil der „AG Geige“-Ära, wirft mit seiner Skulpturengruppe einen Blick zurück nach vorn: auf eine Zeit, in der Heimat zwischen Improvisation, Wiederverwertung und visueller Fantasie bestand. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg „PURPLE PATH“ begeistern. Der von Alexander Ochs kuratierte PURPLE PATH…
24h geöffnet
Sehenswertes
Das PURPLE PATH Kunstwerk verbindet Wasser und Bewegung: Kippende Schalen erzeugen das charakteristische Klappern
Wo sonst Busse rollen, plätschert in Chemnitz ein Denkmal der besonderen Art: Der „Klapperbrunnen“ von Johann Belz, inspiriert vom filigranen Frauenmantel, bringt Bewegung in Beton. Wasserstrahlen tänzeln durch metallene Blüten, blattförmige Schalen klappen im Takt – rhythmisch, roh, raffiniert. Belz, einziger Überlebender seiner Familie, kam 1945 nach Klingenthal, schnitzte fürs Überleben und schweißte später für die Kunst. Die Wismut-Kumpel gaben ihm den entscheidenden Schub: Studium in Dresden, dann freischaffend – von der Naturform zur Rohrskulptur. Kunst im Widerstand zur Reibung – Belz konnte auch Baukunst abstrakt. Sein Lebenswerk bleibt in Bewegung – nicht nur am Brunnen. Auch als Wandgestaltung und Blütenstern. Und selbst das unvollendete Monumentalrelief an der Bahnhofstraße erzählt weiter: von Kunst. Kraft. Krise. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige…
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Sehenswertes
Lebendiges Gartenkunstwerk für agrarische Vielfalt
Gabriela Oberkoflers Labor einer Streuobstwiese verwandelt eine städtische Fläche in ein lebendiges Kunstwerk: In Hochbeeten gedeihen vergessene Nutzpflanzen und historische Apfelsorten aus ihrem persönlichen Samenarchiv. Die Installation thematisiert, was sonst oft übersehen wird: die Bedeutung landwirtschaftlicher Vielfalt. Das Kunstwerk ist zugleich Pflanzprojekt, Wissensspeicher und öffentlicher Raum für Reflexion und Dialog. Ein Aufruf zur Auseinandersetzung mit landwirtschaftlicher Vielfalt, gemeinschaftlichem Handeln und den Fragen unserer Zeit. Es eröffnet die Möglichkeit einer Aussöhnung von Mensch und Natur, von Vergangenheit und Zukunft. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg „PURPLE PATH“ begeistern. Der von Alexander Ochs kuratierte PURPLE PATH verbindet 38 Kommunen mit…
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PURPLE PATH Kunstwerk am Verwaltungsgebäude von eins energie in sachsen in Chemnitz
Ein Raster aus Licht. Kein Rhythmus, kein Muster – und doch ein Spiel. „Lights light“, das Werk des Lichtpoeten Hans Peter Kuhn, lässt an der Fassade des eins energie-Gebäudes in Chemnitz weiße Lichtstäbe zufällig flackern. Mal warm, mal kühl. Mal zart, mal zögernd. Es ist eine Zeichnung aus Licht, flüchtig und frei. Konkrete Poesie, die keinen Text braucht. Der international gefeierte Klang- und Lichtkünstler – einst Tonmeister, Radiopionier, Biennale-Gewinner – denkt in Strahlen und Schatten. Sein Minimalismus ist nie stumm, sondern still wach. Schon 1976 stand Kuhn mit Peter Stein auf einer Chemnitzer Bühne. Heute flüstert er mit Licht – direkt in die Stadtlandschaft. Und zeigt, dass auch Verwaltungsgebäude tanzen können. Wenn man ihnen das richtige Licht gibt. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen…
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Sehenswertes
Textiles Wandmuster zwischen Industrie und Digitalität
Anja Schwörers Wandbild Mapping Patterns: Industrial Flora zieht sich vertikal über die Rückfassade der Schauweberei Braunsdorf in Niederwiesa. Aus farbigen Quadraten formt sich ein ornamentales Muster – mal streng geometrisch, mal organisch verschoben. Wie Pixel auf einem Bildschirm erinnern sie an Pflanzenranken, entstammen aber einer Patronenzeichnung von 1897: einer Vorlage, mit der einst Webstühle programmiert wurden. Auf PVC-Mesh gedruckt, lässt das netzartige Material die Farbigkeit der Wand durchscheinen – ein Wechselspiel von Struktur und Licht, von Fläche und Tiefe. Schwörers Motiv ist zugleich Zitat und Neuerfindung, Hommage an die textile Vergangenheit des Ortes und Verweis auf die frühen Wurzeln digitaler Codierung. Das Werk verbindet industrielle Ästhetik mit poetischer Bildsprache – dort, wo einst gewebt wurde, entsteht nun ein visuelles Gewebe zwischen Handwerk, Muster…
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Sehenswertes
PURPLE PATH Kunstwerk am Wirkbau
33 Neonröhren. Ein Wort: EUROPA. Seit 2016 wandert dieses Lichtzeichen durch deutsche Städte – als Statement für Zusammenhalt in Zeiten des Zweifels. Im Chemnitzer Wirkbau fand es 2019 sein dauerhaftes Zuhause. Dort leuchtet es – über den Dächern der Industriestadt, über Herkunft und Zukunft hinaus. Jede Röhre steht für ein Land, ein Versprechen. Gestartet an der St. Agnes-Kirche in Berlin, gewachsen durch Orte wie Duisburg, Bochum, Hamburg – getragen von Patinnen und Paten. EUROPA ist keine Fassade, sondern Haltung. Heute, im Herzen der Kulturhauptstadt 2025, erinnert dieses Kunstwerk an das, was verbindet – in Neon: klar, kühn, kontinuierlich. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg „PURPLE PATH“ begeistern. Der von Alexander Ochs kuratierte PURPLE PATH verbindet 38 Kommunen mit…
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Sehenswertes
Kunstwerk im Textil- und Rennsportmuseum
Sie erinnern an Maschinen aus „Blade Runner“ – doch Mesquitas Motorbike und Medusa Motorbike fahren nicht. Sie erzählen. Aus Stahl geschweißt, gebogen, geätzt, sind sie keine Vehikel der Mobilität, sondern der Vorstellungskraft. Ihre Silhouetten: technoid, verspielt, fast lebendig. In Hohenstein-Ernstthal treffen die Skulpturen auf Resonanz: Hier röhren seit 1927 die Motoren am Sachsenring – und hier wurde Karl May geboren, der mit Papier und Fantasie durch Wüsten und Prärien raste. Mesquitas Arbeiten verbinden beide Welten – Highspeed und Heldenreise, Schweißnaht und Sehnsucht. Ab 2025 erhalten sie eine eigene Garage. Bis dahin: Boxenstopp im Textil- und Rennsportmuseum. Zwei Maschinen, zwei Mythen, ein kreativer Kurzschluss. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg „PURPLE PATH“…
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Sehenswertes
Was bedeutet es, „zu Hause“ zu sein?
Mit "My Floating Home" schafft chemnitz2025.de/Karolin Schwab eine skulpturale Antwort auf diese Frage – temporär, poetisch, präzise. Ihre rote, aus Vierkantrohren geformte Hauskontur steht im Wasser des Mühlgrabens in Braunsdorf, einem Nebenarm der Zschopau. Eingespannt zwischen Uferböschungen wirkt die Konstruktion wie eine gezeichnete Idee von Heimat – offen, ortsgebunden und doch beweglich. Der Graben, einst Energiequelle für Mühlen und Spinnereien, wird zur Projektionsfläche: Wind, Licht und Jahreszeiten lassen die Reflexionen der Skulptur ständig changieren. In diesem fließenden Zusammenspiel von Natur, Technik und Geschichte verknüpft Schwab scheinbare Gegensätze – Barock und Industrie, Kunst und Arbeit, Wasser und Rahmen. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg „PURPLE PATH“…
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Sehenswertes
PURPLE PATH Kunstwerk am Schillerplatz
Auf dem Schillerplatz stapeln sich die guten Geister: Oben-Mit heißt Osmar Ostens Skulptur – und sie ist alles andere als still. Nussknacker, Räuchermännchen, Bergmänner: gegossen in Aluminium, genäht mit Graten, geschichtet auf zartfarbigem Stein. Heimat als Hochbau. Was aussieht wie erzgebirgisches Brauchtum in Serie, ist Kommentar und Karikatur zugleich. Der Chemnitzer Künstler Osten, Meister der Doppeldeutigkeit und Satire, kontert den Tiefsinn mit Augenzwinkern und montiert Erinnerungsfiguren zu mythischen Mischwesen – irgendwo zwischen Kindheit und Kritik. Oben-Mit ist Denkmal und Denkanstoß. Eine ironisch aufragende Hommage an das Erzgebirge – mit Distanz zum Souvenir. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige Kulturhauptstadt Europas Chemnitz und lasst euch vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg „PURPLE PATH“ begeistern. Der von Alexander Ochs kuratierte PURPLE…
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Sehenswertes
Surreale Skulptur über Industrieerbe und Erinnerung
Mitten in Lichtenstein/Sa. wachsen aus einer Wiese geometrische Formen wie abstrakte Pflanzentriebe – spitzwinklig, an Sheddächer erinnernd. Daneben: eine aufragende Ziegelesse, Relikt des einstigen „Krystallpalast“ und späteren „Klubhaus 7. Oktober“, Doch was nach Industriearchitektur aussieht, ist keine Fabrik – sondern ein ein dem Surrealismus verwandtes Kunstwerk und dabei ortsspezifische Realität, Geschichten und Klischees miteinander verwebt Ohne Titel (ESDA) von Iskender Yediler ist eine skulpturale Inszenierung zwischen Erinnerung und Imagination. Eine Soundcollage lässt das mechanische Ticken vergangener Strumpfwirkmaschinen hörbar werden und ruft die Geschichte der VEB Feinstrumpfwerke ESDA wach. Yedilers Arbeit schafft Raum für lokale Erzählungen und kollektive Erinnerung. Menschen, Maschinen, Materialien – alles wird Teil eines poetischen Gefüges. Vergangenheit wird nicht…
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