Darum lohnt sich der Besuch.
Wo sonst Busse rollen, plätschert in Chemnitz ein Denkmal der besonderen Art: Der „Klapperbrunnen“ von Johann Belz, inspiriert vom filigranen Frauenmantel, bringt Bewegung in Beton. Wasserstrahlen tänzeln durch metallene Blüten, blattförmige Schalen klappen im Takt – rhythmisch, roh, raffiniert. Belz, einziger Überlebender seiner Familie, kam 1945 nach Klingenthal, schnitzte fürs Überleben und schweißte später für die Kunst. Die Wismut-Kumpel gaben ihm den entscheidenden Schub: Studium in Dresden, dann freischaffend – von der Naturform zur Rohrskulptur. Kunst im Widerstand zur Reibung – Belz konnte auch Baukunst abstrakt. Sein Lebenswerk bleibt in Bewegung – nicht nur am Brunnen. Auch als Wandgestaltung und Blütenstern. Und selbst das unvollendete Monumentalrelief an der Bahnhofstraße erzählt weiter: von Kunst. Kraft. Krise. Hier gibt's mehr Infomationen. Erlebt die ehemalige…
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Wo sonst Busse rollen, plätschert in Chemnitz ein Denkmal der besonderen Art: Der „Klapperbrunnen“ von Johann Belz, ins...
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