Darum lohnt sich der Besuch.
Röcknitz (Rokenitz, Rokytnica: „Ort, wo Weiden sind“) und Treben (Drewan, Drevane: „Leute am Holz“) sind seit 1936 in einem Ort vereint. Elbgermanen, Slawen und ab dem 12. Jahrhundert deutsche Siedler ließen sich hier nieder. In der Region herrschte vor etwa 287 Mio. Jahren ein massiver Vulkanismus, der im Zeitraum von zwei Millionen Jahren einen riesigen vulkanischen Einsturztrichter (Wurzen-Caldera) hinterließ. Die Vulkangesteine Quarzporphyr - in späteren geologischen Epochen durch Wasser, Wind und Eis herausmodelliert - sind als Hohburger Berge nicht zu übersehen. Der Mensch nutzt das Gestein seit gut 500 Jahren als Baurohstoff. Ab 1887 begann am Röcknitzer Steinberg der industrielle Steinabbau: „Aus Stein ward Brot“ titulierte man damals den Wirtschaftsaufschwung, während dem sich das Bauerndorf auch zu einem Steinarbeiterdorf wandelte.
Was dich erwartet
Ausgehend vom Geoportal Röcknitz mit der Ausstellung "Supervulkane in Sachsen" führt ein 2,5 Kilometer langer Spazierweg durch das Dorf Röcknitz und verbindet die Zeugnisse von Supervulkanismus und Eiszeiten.
Gut zu wissen
Aktuelle Öffnungszeiten, Preise und Bedingungen bitte vor dem Besuch über die verlinkte Originalquelle prüfen.
Planungsdetails
Adresse
04808 Thallwitz