Darum lohnt sich der Besuch.
Erich Zeigner war Jurist und SPD-Politiker, wirkte von 1921 bis 1923 als sächsischer Justizminister und wurde 1923 zum Ministerpräsidenten gewählt. Nach Verfolgung und Haft wurde er 1945 zum Leipziger Oberbürgermeister ernannt und übte dieses Amt bis zu seinem Tod 1949 aus. Das in seiner historischen Substanz erhaltene Haus bewahrt ein Ensemble von Memorabilien aus den 1930er Jahren. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden hier Widerstands- und Rettungsaktionen für jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger geplant und organisiert. Diese Geschichte verleiht dem Ort eine besondere Authentizität und bildet die Grundlage für die heutige Arbeit des Erich-Zeigner-Haus e. V. Ein Schwerpunkt liegt auf Projekten des forschenden Lernens mit Schülerinnen und Schülern. Dabei werden die Biografien von NS-Opfern und „Stillen Helden“ recherchiert, Gedenktafeln gestaltet und die Verlegung von…
Was dich erwartet
Das Erich-Zeigner-Haus ist ein historischer Erinnerungs- und Begegnungsort im ehemaligen Wohn- und Arbeitsort von Erich Richard Moritz Zeigner (1886–1949).
Gut zu wissen
Mit dem ÖPNV: Die nächstgelegene Haltestelle ist Leipzig, Felsenkeller (Straßenbahnlinien 3, 14). Mit dem PKW: Das Erich-Zeigner-Haus im Leipziger Westen ist über die Käthe-Kollwitz-Straße und Karl-Heine-Straße zu erreichen.
Planungsdetails
Hinweise
Mit dem ÖPNV: Die nächstgelegene Haltestelle ist Leipzig, Felsenkeller (Straßenbahnlinien 3, 14). Mit dem PKW: Das Erich-Zeigner-Haus im Leipziger Westen ist über die Käthe-Kollwitz-Straße und Karl-Heine-Straße zu erreichen.
Adresse
Zschochersche Straße 21, 04229 Leipzig