Darum lohnt sich der Besuch.
Im frühen 10. Jahrhundert wurde das eroberte slawische Siedlungsgebiet durch eine Reihe deutscher Burgwarde entlang der Mulde befestigt. In königlichem Auftrag sicherten die Döbener Burggrafen einen alten Muldenübergang. Nach Zerstörung eines ursprünglich im Bereich der Kirche gelegenen Vorgängerbaues wurde spätestens im 14. Jahrhundert die Burg auf dem Felssporn über der Mulde errichtet. Um 1500 entstand in ihrem Bereich ein schriftsässiges Rittergut. Die Burg wandelte sich nach und nach zum Schloss. 1857 erfolgte nach einem Großbrand ein Neuaufbau im Neorenaissance-Stil. Schloss und Rittergut wurden durch Kriegseinwirkung leicht beschädigt. 1945 teilweise geplündert, diente es Flüchtlingen als Wohnung und wurde durch Neubauern genutzt. Durch die spätere bewusste Nichtnutzung zur Ruine verfallen, musste die Anlage 1971 aus Sicherheitsgründen endgültig gesprengt werden. Vorhanden ist…
Was dich erwartet
Ersterwähnung als Burgwardsitz im 10. Jahrhundert. Die Bausubstanz der Anlage stammt aus dem 14. beziehungsweise aus dem 17. Jahrhundert.
Gut zu wissen
öffentlich zugänglich
Planungsdetails
Hinweise
öffentlich zugänglich
Adresse
Schloßstraße, 04668 Grimma