Darum lohnt sich der Besuch.
Das gotische Chorpolygon wurde im 14. Jahrhundert ergänzt. 1504 begann man mit dem breiten Hallenhaus mit seinem mächtigen, den Gesamtbau beherrschenden Dach. Im Inneren wurde es allerdings nicht gotisch vollendet. Anstelle der Gewölbe entstand im späten 16. Jahrhundert mit der Felderdecke ein beachtenswerter Kulturschatz. Ihre reich gegliederte und figürliche Bemalung schuf Andreas Schilling aus Freiberg. 1597 entstand die reich geschnitzte Kanzel, um 1611 der architektonische Altaraufbau, im 18. Jahrhundert kamen die Logen und Betstube hinzu. Die Kirche vereint in sich also 800 Jahre Geschichte, die sich in den verschiedenen Stilen, Bauformen und Ausstattungsstücken widerspiegeln. Versteckt, aber nicht vergessen, liegt im ältesten Anbau des Pfarrhauses die Kalandstube mit wertvollen Fresken der Renaissancezeit.
Was dich erwartet
Schon von weitem werden Besucher, die sich der Stadt aus westlicher Richtung nähern, von den 42 Meter hohen Türmen der Pfarrkirche Sankt Nikolai begrüßt. Sie wurde Anfang des 12. Jahrhunderts im romanischen Stil erbaut.
Gut zu wissen
Anreise A 72 Abfahrt Geithain Öffentliche Verkehrsmittel Mit der Bahn bis Geithain.
Planungsdetails
Hinweise
Anreise A 72 Abfahrt Geithain Öffentliche Verkehrsmittel Mit der Bahn bis Geithain.
Adresse
Leipziger Straße, 04643 Geithain