Darum lohnt sich der Besuch.
Die Petrikirche in Röthenbach wurde 1736 erbaut. Ihr auf einer hochwassergeschützten Terrasse gelegener Vorgängerbau dürfte einmal Zentrum der alten Siedlung gewesen sein. Ein Besuch lohnt wegen dreier Kunstwerke aus der Werkstatt des Zwickauers Peter Breuer: eines Altars, der auf 1516 datiert, zweier ungefähr gleichzeitiger Leuchterengel, die einmal zu Prozessionsstangen gehörten, und einer heute frei stehenden Figur des alten Altargesprenges: „Anna selbdritt“. Dem Altar kann man womöglich entstehungsgeschichtliche Aspekte ablauschen. Die geringe Größe der beiden Johannesfiguren im Schrein könnte damit zusammenhängen, dass ursprünglich Petrus und Paulus ihren Platz einnehmen sollten. Der ansprechendste Teil des Röthenbacher Werkes ist die Gruppe in der Staffel, die Geburt Christi. Die Ruhe der Gewänder steht im kalkulierten Gegengewicht zur flatternden Spätgotik. Die Annenfigur zeigt…
Was dich erwartet
Die Saalkirche ist 1315 erstmals urkundlich erwähnt worden.
Gut zu wissen
Besichtigungswünsche richten Sie bitte an das zuständige Kirchgemeindebüro in Lengenfeld unter Telefon 037606 2617 bzw. per Email.
Planungsdetails
Hinweise
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Adresse
Forstweg, 08228 Rodewisch