Darum lohnt sich der Besuch.
Als um 1170 die spätromanische Basilika entstand, baute man diese einfach an einen schon vorhandenen Turm an, der bei einer Mauerstärke von 1,60 Metern und einem Eingang, der nur mit einer Leiter erreicht werden konnte, vermutlich Verteidigungs- und Zufluchtzwecken diente. Der im Inneren der Kirche sichtbare weit gespannte romanische Bogen in der Ostmauer des Turmes entstammt der Zeit, als man die Kirche in Gestalt einer dreischiffigen Basilika anbaute. Umbauten im 15. Jahrhundert gaben dem Innenraum sein heutiges Bild. Man entfernte die Säulen, vermauerte die Obergadenfenster und zog ein Kreuzrippengewölbe ein. Eines der Obergadenfenster – über dem Kreuzrippengewölbe gelegen – ist inzwischen zur Besichtigung wieder freigelegt. Es weist noch heute den Holzrahmen zur Befestigung der Pergamenthaut auf, die damals als „Fensterglas“ dienen musste. Ein alter Säulenrest blieb übrigens…
Was dich erwartet
Die St. Marien Kirche birgt Besonderheiten wie den Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert und eine Vogler-Orgel und den deutschlandweit ältesten Maulbeerbaum.
Gut zu wissen
Aktuelle Öffnungszeiten, Preise und Bedingungen bitte vor dem Besuch über die verlinkte Originalquelle prüfen.
Planungsdetails
Adresse
Kirchberg 1, 04889 Schildau