Burg Mylau
Die denkmalgeschützte Burg Mylau ist die einzige fast vollständig erhaltene und zugleich größte Burganlage des sächsischen Vogtlandes und damit ein herausragendes Architekturdenkmal.
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Die Sammlungsbestände des kulturhistorischen Museums in der Burg gehören zu den ältesten musealen Sammlungen im sächsisch-vogtländischen Raum. Die wohl im späten 12. Jahrhundert entstandene Burg Mylau war Mittelpunkt der »provincia Milin«, einer mittelalterlichen Rodungsinsel, die sich vom Unterlauf der Göltzsch in nordöstlicher Richtung bis Neumark und Schönfeld erstreckte. Im Laufe des 13. Jahrhunderts gliederten die Vögte von Plauen Burg und Herrschaft in ihren Einflussbereich ein, verloren diese aber im 14. Jahrhundert an die böhmischen Könige aus dem Geschlecht der Luxemburger. Kaiser Karl IV. erhob die unterhalb der Burg liegende Siedlung 1367 zur Stadt. Die Erweiterung der Anlage um die Vorburg am Fuße des Bergsporns, auf dem die Hauptburg liegt, fällt wahrscheinlich ebenfalls in diese Zeit. 1422 verpfändete Kaiser Sigismund Mylau an die Wettiner und der Ort wurde sächsisch. Als…
Letzter Einlass 30 min. vor Schließung Oster- und Pfingstmontag ist das Museum geöffnet, Himmelfahrt geschlossen, Reformationstag 31. Oktober geschlossen Zum Mittelalterlichen Burgfest am 1. September-Wochenende ist das Museum geschlossen. Es werden jedoch im Rahmen des Burgfestes Führungen angeboten. Zur Burgweihnacht am 1. Adventswochenende ist das Museum gleichfalls geschlossen. Die Sonderausstellung ist von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu besichtigen (Eintritt frei, Spende erbeten). Öffnungszeiten über Weihnachten und Silvester bitte erfahren. Bezüglich Barrierefreiheit erkundigen Sie sich bitte vor Ihrem Besuch unter der Seite www.sachsen-barrierefrei.de