Sühnekreuz Kirche Seelitz
Einziges Sühnekreuz mit einer menschlichen Gestalt in der Rochlitzer Gegend
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In der Literatur wird dieses Sühnekreuz aus Porphyr unterschiedlich dargestellt. Ausgehend von der Ritzzeichnung am Kreuz wurde es oft als Stationskreuz angesehen, an dem die katholische Prozession hielt. Die Zeichnung wird zuweilen als Mönch oder Geistlicher mit betenden erhobenen Händen beschrieben. Auf einer alten Zeichnung von William Clemens Pfau aus dem Jahre 1894 ist deutlich eine menschliche Gestalt im langen Gewand erkennbar. Andere Quellen beschreiben das Kreuz als Pilgerstation aus vorreformatorischer Zeit. An dieser Stelle soll einst ein Pilger begraben worden sein, da diese nicht auf Friedhöfen beerdigt werden durften. Da in Seelitz Bergbau betrieben wurde, bringt man das Kreuz zum Teil auch mit einem Altarkreuz für Bergleute in Verbindung. Es soll am Eingang eines Stollens gestanden haben.
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