Darum lohnt sich der Besuch.
Das Sühnekreuz wurde von Heimatforscher William Clemens Pfau als „Försterkreuz“ bezeichnet und trägt ein stichwaffenähnliches Zeichen – vermutlich ein Hirschfänger oder ein Weidmesser. Trotz Verwitterung ist dieses noch sehr gut erkennbar. Dem Volksmund nach sollen sich an seiner Stelle einst ein kurfürstlicher Jäger und ein schönburgischer Jäger oder Forstmann, die beide dasselbe Mädchen liebten, im Zweikampf getötet haben. Andere Berichte sprechen von einem Streit unter zwei Förstern. Ein von einem kurfürstlichen Forstmann angeschossenes Reh soll sich auf schönburgsches Revier geschleppt haben. Als er es holen wollte, soll er dort vom schönburgischen Forstmann erschossen worden sein.
Was dich erwartet
Das Kreuz findet man am Südhang des Rochlitzer Berges mitten im Wald an der alten Grenze zwischen dem ehemals kurfürstlichen und dem schönburgischen Forst. Sie ist mit Grenzsteinen aus dem Jahre 1629 markiert.
Gut zu wissen
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