Darum lohnt sich der Besuch.
Seinerzeit stifteten die Herren von Lohma Zinsen in Schömberg für einen Altar in Weida. Die kleine Kirche liegt etwas abseits auf freiem Feld, umgeben von einer alten Bruchsteinmauer. Sie war bereits 1336 Zentrum einer eigenen Parochie und wurde erst Mitte des 16. Jahrhunderts der Kirche von Steinsdorf zugeordnet. Das erst kürzlich sanierte Gebäude besteht im Grunde nur aus einer Apsis und dem sich anschließenden Kirchenschiff. Damit repräsentiert sie den Typus des spätromanischen Apsissaales. Wohl vor 1729 wurde das Kirchenschiff erhöht. Nun hielten auch die rundbogigen Fenster und Türen Einzug. Die Ausstattung des Innenraumes mit Emporen, Gestühl, Altaraufsatz und Kassettendecken folgte dann 1729. Das Gebäude, in dem der Gestaltungswille zweier weit von einander entfernter Epochen aufeinander stieß, bietet gleichwohl einen harmonischen Gesamteindruck.
Was dich erwartet
Der kleine Ort Schömberg, der sich aus einem Rittersitz entwickelte, erscheint urkundlich erstmals am Eingang des 13. Jahrhunderts.
Gut zu wissen
Für Besichtigungswünsche wenden Sie sich an die Kirchgemeinde Weida unter Telefon 036603 62593. Es gibt keine festen Öffnungszeiten. Vor Ort befindet sich ein Hinweis, wer die Kirche bei Bedarf aufschließen kann.
Planungsdetails
Hinweise
Für Besichtigungswünsche wenden Sie sich an die Kirchgemeinde Weida unter Telefon 036603 62593. Es gibt keine festen Öffnungszeiten. Vor Ort befindet sich ein Hinweis, wer die Kirche bei Bedarf aufschließen kann.
Adresse
Schömberg, 07570 Weida