Darum lohnt sich der Besuch.
Klare Töne mit großer Strahlkraft – dafür stehen die Meisterwerke, die Gottfried Silbermann (1683-1753), der als bedeutendster mitteldeutscher Orgelbauer der Barockzeit gilt, geschaffen hat. Er erlernte den Orgelbau bei seinem Bruder Andreas, bevor er 1711 seine eigene Firma in Freiberg führte. Es war Kirchenpatron Christian August Freiherr von Friesen, der den Bau der Orgel in Rötha vor über drei Jahrhunderten in Auftrag gegeben hatte. Als Silbermann den Bau gemeinsam mit Zacharias Hildebrandt, ebenfalls ein bedeutender Orgelbauer, abgeschloss, wurde die Orgel zur hohen Zufriedenheit vom damaligen Thomaskantor Johann Kuhnau seinen Thomanern und einer extra komponierten Kantate eingeweiht. Im Juni 1840 ließ sich Felix Mendelssohn Bartholdy vom „silbernen Klang“ inspirieren. Er spielte die Orgeln in St. Georgen und St. Marien und fand Gefallen an ihren Klängen. 1796 baute der…
Was dich erwartet
Seit 1721 erklingt sie kraftvoll und imposant: die Silbermann-Orgel in der Georgenkirche in Rötha.
Gut zu wissen
Mit dem ÖPNV: Ab Leipzig Hauptbahnhof mit der S-Bahnlinie S5X oder S6 bis Böhlen S-Bahnhof und weiter mit der Buslinie 144 oder 101 bis Rötha, Markt (ca. 2 Minuten Fußweg). Mit PKW: B2 und A72 bis Ausfahrt Böhlen oder Rotha folgen.
Planungsdetails
Hinweise
Mit dem ÖPNV: Ab Leipzig Hauptbahnhof mit der S-Bahnlinie S5X oder S6 bis Böhlen S-Bahnhof und weiter mit der Buslinie 144 oder 101 bis Rötha, Markt (ca. 2 Minuten Fußweg). Mit PKW: B2 und A72 bis Ausfahrt Böhlen oder Rotha folgen.
Adresse
Johann-Sebastian-Bach-Platz 11, 04571 Rötha