Darum lohnt sich der Besuch.
Nach einem Brand im Jahr 1430 ist die Klosterkirche wieder aufgebaut und am 8. Juni 1435 neu geweiht worden. Das eindrucksvolle Bauwerk hat bei einer Mauerstärke von fast eineinhalb Metern eine Länge von mehr als 54 Metern, eine durchschnittliche Breite von über zwölf Meter und eine Höhe von 19 Metern. Die Klosterkirche wurde bis zur Reformation um 1541 vom Orden der Augustiner-Eremiten genutzt, anschließend bis 1937 als Kirche der angrenzenden Fürsten- und Landesschule zu Grimma, dann bis 1975 – aufgrund eines Nutzungsvertrages mit der Stadt Grimma als Gebäude-Eigentümerin – gelegentlich als evangelisch-lutherisches Gotteshaus. Nach Leerstand, baupolizeilicher Sperrung und großflächigem Einsturz des Daches 1989 wurde nach dem Zusammenbruch der DDR das Dach erneuert und die Umnutzung als kulturelle Veranstaltungshalle für Konzerte und Märkte ermöglicht.
Was dich erwartet
Augustinermönche begannen im Jahr 1287 am Ufer der Mulde ein Kloster zu bauen, wovon aber außer der Kirche nichts weiter erhalten ist. Bereits 1315 wurde es durch ein Hochwasser teilweise fortgerissen. Die ungünstige Lage in Flussnähe hat aktuell bis in unser Jahrhundert (zuletzt im Juni 2013) immer wieder zu Beschädigungen geführt, obwohl das städtische…
Gut zu wissen
Bei kulturellen Veranstaltungen geöffnet.
Planungsdetails
Hinweise
Bei kulturellen Veranstaltungen geöffnet.
Adresse
Paul-Gerhardt-Straße, 04668 Grimma