Darum lohnt sich der Besuch.
An der Decke des Kirchenraums sind 72 bemalte Felder mit alt- und neutestamentlichen Szenen und floralen Mustern zu sehen. Dass auch die Wände und das Gestühl ursprünglich reich ausgemalt waren, bezeugen einzelne, von den Restauratoren freigelegte Sichtfenster. Die Kanzel mit Schalldeckel, an der Christus und die vier Evangelisten zu sehen sind, wird von einer Mosefigur getragen, die die Tafeln mit den zehn Geboten in der Hand hält. So wird auf besondere Weise zum Ausdruck gebracht, dass letztendlich alle christliche Verkündigung auf Mose und dem Alten Testament ruht. Ohne diese Säule hat nichts Bestand, was wir von Gott und Glauben sagen. Eine weitere Besonderheit der Kirche ist die Orgel von Johann-George Friedlieb Zöllner von 1782, eine seiner ersten Orgeln. Diese sind ein bedeutender Zweig sächsischer Orgelbaukunst neben Gottfried Silbermann. Bis zu ihrer Erneuerung im Jahr 2018…
Was dich erwartet
Die kleine Dorfkirche, deren Eingangsportal die Zahl 1288 trägt, ist reich an Details.
Gut zu wissen
Anreise Autobahn A14 aus Richtung Leipzig und Dresden in Grimma über B 107a und S 11 nach Kleinbardau Öffentliche Verkehrsmittel RB 110 aus Richtung Leipzig und Döbeln Bus 610, 630, 690, 693 anschließend Bus 610
Planungsdetails
Hinweise
Anreise Autobahn A14 aus Richtung Leipzig und Dresden in Grimma über B 107a und S 11 nach Kleinbardau Öffentliche Verkehrsmittel RB 110 aus Richtung Leipzig und Döbeln Bus 610, 630, 690, 693 anschließend Bus 610
Adresse
Kleinbardauer Kirchstraße, 04668 Grimma