Darum lohnt sich der Besuch.
Inhaber war das Geschlecht der Meinheringer, die zugleich Burggrafen von Meißen waren. Heinrich I. von Hartenstein musste die Grafschaft 1406 an die Schönburger verpfänden, nahm dabei aber Wildenfels aus. Kaiser Sigmund belehnte seinen Reichshofrichter Heinrich I. (X.) von Plauen (1426-1446) 1426 mit dem Burggrafenamt. Die Plauener waren damit zugleich Herren auf Hartenstein. Kurfürst Friedrich der Sanftmütige nötigte die Plauener indes 1440, auf das Burggrafenamt zu verzichten. Sie behielten den Titel und die Würde, doch fiel die Burggrafschaft mit Hartenstein an Sachsen. Damit war die Verbindung zwischen der alten Grafschaft und der Herrschaft Wildenfels gekappt. Bei der Leipziger Teilung (1485) fiel Hartenstein der albertinischen Linie der Wettiner zu. Damit zog die Reformation erst 1539/40 ein. Als der letzte Plauener 1572 ohne Erben starb, erlosch auch das Burggraftum. In den…
Was dich erwartet
Die vordem prächtige Burg Hartenstein war der Verwaltungssitz einer zunächst reichsunmittelbaren Grafschaft, die 1280 erstmals in den Urkunden erscheint.
Gut zu wissen
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Planungsdetails
Adresse
August-Bebel-Straße, 08118 Hartenstein